SCHERER HOLDING - HAMBURGER FIRMENGRUPPE
Home
Wir über uns
Private Placements
Beteiligungsangebote
Schiffsbeteiligungen
Solargroßprojekte
Media-Management
Filmfinanzierung
Filmproduktion
Kontakt
Impressum

Die unternehmerische Beteiligung an einer Filmproduktion

 

1. Allgemeine Steuerliche Auswirkungen
 
Geplant ist im konkreten Fall die Herstellung eines international auswertbaren Kinofilms durch eine Koproduktions-GBR in Deutschland als Teil eines fünf Filme umfassenden Film-Slates. Das Gesamtbudget des Film beträgt im konkreten Fall Euro 10,0 Mio. und wird plangemäß je zu 40% aus Eigenkapital und zu 60% aus Fremdkapital finanziert.
 
Für das Jahr der Produktion (2010) wird damit ein Herstellungsaufwand von ca. Euro 10,0 Mio. angesetzt. Die Verwertung erfolgt nach 2010. Aufgrund des Aktivierungsverbot des § 248 Abs. 2 HGB und § 5 Abs. 2 EStG sind die Herstellungskosten in Höhe von EUR 10,0 Mio. im Jahr der Produktion als Aufwand zu erfassen. Als Ertrag werden im selben Jahr die Förderungen / Tax Credits (Soft Money) in Höhe von EUR 2,0 Mio. zu berücksichtigen sein. 

Die aus Vorverkäufen erzielten Lizenzeinnahmen in Höhe von EUR 1,5 Mio. sind hingegen über die Laufzeit des Lizenzvertrages abzugrenzen. Die erste ertragswirksame Vereinnahmung dieser Lizenzeinnahmen erfolgt mit Übergabe der Nullkopie, was voraussichtlich im Jahr 2011 stattfinden wird.

Insgesamt ergibt sich danach ein Verlust im Jahr 2010 in Höhe von EUR 10,0 Mio../. EUR 2,0 Mio. = EUR 8,0 Mio. Bezogen auf ein Eigenkapital von EUR 4,0 Mio. entspricht dies ca. 200 % des eingesetzten Eigenkapitals.

Im Falle einer anteiligen Fremdfinanzierung des Eigenkapitals erhöht sich die Verlustquote entsprechend. Bei einer hälftigen Refinanzierung ergäbe sich eine Verlustquote von ca. 400 %.

Es ist darauf hinzuweisen, dass die abgegrenzten Lizenzeinnahmen und weiteren Verwertungserlöse in den Folgejahren zu zu versteuernden Erträgen führen.

ACHTUNG: Die Beteiligung an einer Filmproduktion ist eine unternehmerische Beteiligung und die jeweiligen Produktionsdienstleistungsverträge müssen vorsehen, dass die Gesellschaft und damit ihre Mitunternehmer als Hersteller des Films anzusehen sind. Durch diverse Umstände kann der Fall eintreten, dass es zu keinen Rückflüssen kommt und damit das eingesetzte Eigenkapital verloren ist (Totalverlust).

2. Equity Recoupment und Rendite aus einer Filmproduktion

Der oben beschriebene international auswertbare Kinofilm wird durch eine Kombination aus Eigen- und Fremdkapital sowie Förderung (Soft Money) und Vorverkäufen finanziert. Die Recoupment Positionen der einzelnen Finanzierungsbausteine sind vor Produktionsbeginn vertraglich fixiert und stellen sich für den Eigenkapitalgeber und Mitunternehmer (Hersteller) im Regelfalle wie folgt dar.

Der Eigenkapitalgeber erhält nach Auswertung des Films seine Einlage -nach bevorzugter Rückführung des Fremdkapitals- mit einer Verzinsung von 10-15% zurück und erhält zudem eine Gewinnbeteiligung im Verhältnis zu anderen Eigenkapitalgebern. Die Gewinne (Backend) werden üblicherweise nach anteiliger Rückzahlung der Förderung hälftig zwischen den Filmschaffenden und den Eigenkapitalgebern aufgeteilt.

Bei einer 100%igen Übernahme des Eigenkapitalanteils ergibt sich somit für den Mitunternehmer eine Verzinsung von 10-15% auf Euro 4,0 Mio. sowie eine 50% Gewinnbeteiligung auf alle Gewinne aus der internationalen Kino-, DVD-, TV-, Internet-, Musik- und Merchandising- Auswertung.

3. Produzenten Credits und Soft Benefits

Alle Hersteller des Films werden namentlich im Vor- bzw. Abspann als Executive Producer bzw. Co-Produzenten aufgeführt.

Es besteht zudem die Möglichkeit sich als Hersteller des Films an den Promotionsmaßnahmen zum Filmstart zu beteiligen, um Marketingeffekte auszunutzen. So können z. B. Unternehmen von den Abstrahlungseffekten des Films durch PR-Maßnahmen oder Medialeistungen profitieren.

Innerhalb unseres Partnernetzwerkes und zwischen den agierenden Firmen besteht bereits eine langjährige Kooperation. Eine Vielzahl von Projekte wurden in der Vergangenheit bereits erfolgreich umgesetzt und mit hoher Anerkennung sowie diversen nationalen und internationalen Preisen belohnt.

 

Equity Money, Private Placements - Produktion deutscher und internationaler Spielfilme:

Nachstehend zusammengefasst die Möglichkeiten in verschiedenen Produktionsstadien mit dem Einbringen von Equity Kapital (Eigenkapital) als Produzent an Film Produktionen teilzunehmen.
 
1.)  GAP Finanzierungen
Hierbei geht es um die Endfinanzierung bereits fast fertig gestellter Projekte unterschiedlicher Produktionsgesellschaften zu denen wir entsprechende Zugänge haben.
 
2.)  Finanzierung von Projekt und Drehbuchentwicklung
Die Investition fließt in die Entwicklung eines oder meherer Drehbücher, je nach Höhe der gewünschten Investition (bei der Entwicklung von mehreren Drehbüchern spricht man von so genannten Slates). Die Drehbücher als solche stellen bereits einen entsprechenden echten Gegenwert dar. So können ggf. bereits in dieser ersten Phase eines Projektes bei Verkauf der Bücher entsprechende Gewinne realisiert werden. Ebenso wäre eine Produktion besonders interessanter Stoffe in einer weiteren Stufe denkbar, sofern der Investor daran interessiert ist.
 
 
3.)  Produktion so genannter Gengre Movies
Produktion von Horror oder Creature Films die jeweils direkt auf DVD oder Video ausgewertet werden. Der Produktionsaufwand und somit die Gesamtkosten können hier verhältnismäßig gering gehalten werden, so dass incl. Vorverkäufen an TV Stationen oder Distibutoren (EU, USA, Weltvertriebe) schließlich nur noch ein relativ geringer Anteil Eigenkapital erforderlich wäre der sich beispielsweise auf eine Summe von 200.000,- Euro belaufen könnte. Damit wäre sichergestellt dass pro Projekt nur ein Investor mit Eigenkapital erforderlich wäre.
 
 
4.)  Finanzierung internationaler Filme als Co – Produzent
Teilfinanzierung von Projekten und Gemeinschaftsproduktionen mit namhaften und großen deutschen Produktionsgesellschaften bei der Produktion von internationalen und mit hohen Budgets ausgestatteten internationalen Spielfilmproduktionen
 
 

Unsere Partner: Filmproduktionen in Deutschland / Frankreich / USA / UK

Filmproduktion Deutschland:
INTERVISTA DIGITAL MEDIA 

http://intervista.tv

Filmproduktion USA: BELLADONNA 

http://belladonna.bz

 
Zwischen den Firmen besteht teilweise bereits eine langjährige Kooperation. Ein internationale Kino Co-Produktion mit einer großen und namhaften deutschen Produktionsgesellschaft befindet sich aktuell in Vorbereitung. (Arbeitstitel „Divided“)

 

SCHERER HOLDING - HAMBURGER FIRMENGRUPPE | info@hamburgerfirmengruppe.de